Abschied und Neuanfang
Der Januar hat zwei Gesichter, sagt man. Deutlich wird das, wenn wir uns den Ursprung des Wortes „Januar“ einmal ansehen. Denn der erste Monat unseres Kalenders, des gregorianischen, ist nach dem altrömischen Gott Janus benannt. Und der wurde in der Kunst wie auf Münzen immer mit dem nach links – in die Vergangenheit – und dem nach rechts – in die Zukunft – blickenden Doppelantlitz, dem Januskopf, abgebildet.
Janus war bei den Römern der Gott der öffentlichen Tore und Durchgänge aber auch des Neuanfangs. Eine schöne Symbolik, die uns da aus ferner Vergangenheit, aus Sagen und Mythen, überliefert wird.
Soeben blickten wir an Silvester noch mit Freunden und der Familie bei Fondue und Umtrunk ins alte Jahr zurück, sind wir bei den vergangenen Bildern mitunter Wehmut, Bedauern, vielleicht sogar stillem Glück begegnet. Nur wenig später haben wir auf die Gesundheit, gutes Gelingen und das Glück im neuen Jahr 2010 freudig angestoßen.
Da lag es dann so nah beieinander, was unseren Alltag ausmacht: Das Loslassen und der Neuanfang. Loslassen, um sich mit Elan und Engagement neuen Herausforderungen zu stellen.
Wir wünschen Ihnen frohe Ausblicke ins neue Jahr und gute Erfahrungen 2010.
