Wünsche für unsere Zeit …
Sonntag, 16. Oktober 2011 21:03 Uhr
Erinnern Sie sich noch an die Stelle im Evangelium, wo Jesus sich schützend vor die Kinder stellt und sich ganz bewusst und engagiert zu ihrem Anwalt macht: „Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder…“, ruft er den Erwachsenen, den Betriebsamen, den Gestressten zu.
Nicht mehr Kind sein und doch das Beste aus dem eigenen Kind-Sein mit in das Erwachsenenalter nehmen – das ist eine erwachsene, reife Leistung. Das Kind und der Erwachsene gehören zusammen. Psychologen sprechen anschaulich vom Erwachsenen- und vom Kindheits-Ich. Aus dem Kindheits-Ich rührt das Spielerische, Ungezwungene und Spontane.
Auch das ganz besondere Empfinden von Zeit. Genauso wie das Empfinden: Ich bin geliebt, ich bin richtig. Ich kann meine Wirklichkeit, meine Welt selbst gestalten. Ich nutze die Zeit und – Jahre später: Ich mache etwas aus meinem Leben.
Wir können uns entkoppeln von Termindruck und Sachzwängen. Wir können wieder Zugang finden zu den Quellen eigener Zufriedenheit. Wenn wir Freude und Lachen mehr Raum geben, uns bewusst Zeit für uns selbst und für andere nehmen – dann wird ein kleines Danke oder ein spontanes Lächeln zu einem wundervollen Geschenk.
Uns und Ihnen wünschen wir eine gute Zeit und offene Augen, um die kleinen, selbstverständlichen Dinge wert zu schätzen.
Thema: Editorial | Kommentare (0) | Autor: michael

